Nachhaltigkeit ist eine gemeinsame Aufgabe. Als Tourismusdestination Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge möchten wir die nachhaltige Entwicklung unserer Region gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben, Partnerorganisationen, Bevölkerung und Gästen vorantreiben.
Für Betriebe bündeln wir auf dieser Seite praktische Informationen, Unterstützungsangebote und weiterführende Links rund um nachhaltiges Wirtschaften – von Zertifizierungen und Fördermöglichkeiten über konkrete Maßnahmen im Betriebsalltag bis zur Kommunikation von Nachhaltigkeitsleistungen.
Im Rahmen des Projekts „Globale Ziele, regionale Verantwortung – SDGs in der Tourismus- und Bildungsregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge“ arbeiten wir gemeinsam an der nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Region.
Gemeinsam mit dem UNESCO Biosphärenpark Kärntner Nockberge, NDK – nachhaltiges Destinationsmanagement Kärnten und weiteren Tourismusregionen verfolgen wir ein klares Ziel: Wir wollen das Österreichische Umweltzeichen für Destinationen sowie für die Bildungseinrichtung erlangen.
Damit setzen wir einen wichtigen Schritt für unsere Region:
✅ Wir stärken die regionale Wertschöpfung.
✅ Wir bauen die Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Gemeinden und Partnern weiter aus.
✅ Wir schaffen gemeinsame Voraussetzungen für eine langfristig lebenswerte und zukunftsfähige Region.
Unser Fokus liegt darauf, gemeinsam mit dem Regionalverband, unseren Partnerbetrieben und den Gemeinden konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die:
den Ressourceneinsatz reduzieren,
die regionale Wirtschaft fördern,
natürliche und kulturelle Besonderheiten der Region bewahren und erlebbar machen, sowie
unseren Gästen qualitätsvolle und verantwortungsvoll gestaltete Urlaubserlebnisse ermöglichen.
Dieses Projekt wird als LEADER-Projekt durch EU- und Bundesfördermittel unterstützt, wodurch die Umsetzung dieser umfassenden Initiative erst möglich wird. Ein großer Dank gilt dieser Förderung, die regionale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung stärkt.
Das Projekt wird extern begleitet von:
Lukas Schabus
E-Mail: schabus.lukas@gmail.com
Unsere Nachhaltigkeitsmanagerin:
Viktoria Sieber
Projektleitung für das österreichische Umweltzeichen & Nachhaltigkeit
Dienstzeiten: MO & DO, 15 - 16 Uhr
E-Mail: nachhaltigkeit@mbn-tourismus.at
Tel.: +43 4246 37444 25
Die MBN Tourismusmanagement GmbH ist für die Konzeption, Planung und Umsetzung von touristischen Veranstaltungen und B2B-Formaten verantwortlich. Ein besonderer Fokus liegt auf der nachhaltigen Durchführung von Events gemäß den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens.
Mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismus-, Gastronomie-, und Kulturbetriebe wurde im Jahr 1996 ein Gütesiegel geschaffen, welches umweltbewusstes Management und soziales Handeln eines Unternehmens nach außen demonstriert. Diese Betriebe setzen sich für den Erhalt der Lebensgrundlagen ein, schauen auf das Wohlbefinden der Gäste und durch schonenden Umgang mit den Ressourcen werden dabei auch noch Betriebskosten gespart.
Das Österreichische Umweltzeichen ist neben dem EU Ecolabel und EMAS aktuell eines der gängigsten Zertifizierungen im österreichischen Tourismus.
Eine Zertifizierung bietet Betrieben die Möglichkeit, bereits umgesetzte Maßnahmen strukturiert weiterzuentwickeln und ihr Engagement anhang definierter und überprüfbarer Kriterien sichtbar zu machen.
Das Umweltzeichen kann unter anderen von Beherberungs- und Gastronomiebetrieben, Cateringunternehmen, Gemeinschaftsverpflegung, Tagungs- und Eventlokalitäten sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen beantragt werden.
Über das "Regionalprogramme ökofit Kärnten" werden verschiedenste Beratungen zum Erhalt der oben genannten Gütesiegel im Energie- und Umweltbereich großzügig gefördert. Ein Blick in die Förderunterlagen lohnt sich!
Wir freuen uns sehr, dass folgende Betriebe in unserer Region bereits
mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurden:
Almgasthof Hiasl Zirbenhütte, Hochrindl
Heidi-Hotel Falkertsee, Falkert
Der Kirchheimerhof - Superior Refugium, Bad Kleinkirchheim
Hotel GUT Trattlerhof & Chalets, Bad Kleinkirchheim
Ortners Eschenhof - Alpine Slowness, Bad Kleinkirchheim
Camping Brunner am See, Döbriach
Schwimmbad Camping Mössler und Seecamping Mössler, Döbriach
Familien- & Sportresort Brennseehof, Feld am See
COOEE alpin Hotel, Bad Kleinkirchheim
Seeglück Hotel Forelle, Millstatt am See
Familienhotel Post Kinder & Sport am Millstätter See, Millstatt am See
Die Modellregionen der Klimawandel-Anpassung (KLAR!) setzen in der Region konkrete Maßnahmen gegen Hitze, Starkregen und Dürre um:
1. KLAR! Nockregion
Schwerpunkte:
Schutzwaldmanagement, klimafitte Land- & Almwirtschaft, Biodiversität, Klimacamps für Kinder und Trinkwassersicherung im Alpenraum.
Typische Maßnahmen:
Umstellung von Fichten auf resistente Mischwälder (Schutz vor Borkenkäfern).
Schwammstadt-Ansätze & Wasserrückhalt bei Starkregen.
Link: KLAR! Nockregion – Detailinfos
2. KLAR! Spittal – Millstätter See – Lieser – Malta
Schwerpunkte:
Hitzeentschärfung im Seengebiet, Gewässerschutz & Schutz vor Hangwasser/Erosion.
Typische Maßnahmen:
Ausweisung und Vernetzung von "Cool Down Places" (natürliche Schattenspender & Kühlzonen für Touristen und Einheimische).
Schutz der Schilf- und Uferzonen des Millstätter Sees vor den Folgen steigender Wassertemperaturen.
Link: KEM/KLAR! Kärnten – Übersicht
3. KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge (Bezirk Feldkirchen)
Schwerpunkte:
Urbane Hitzeinseln, Starkregen-/Hagelschutz, Erosionsschutz und klimaresiliente Gesundheit.
Typische Maßnahmen:
Baumbepflanzungs-Aktionen und Ortskern-Begrünungen in Feldkirchen.
Retentionsraum-Konzepte entlang des Tiebeltals gegen Muren & Überflutungen.
Link: KLAR! Tiebeltal und Wimitzerberge – Offizielle Website
Die Fairtrade-Standards stellen die Grundlage des fairen Handels dar. Sie definieren verbindliche Kriterien für eine nachhaltige Landwirtschaft, faire Handelsbeziehungen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Lieferkette.
1. Die 3 Säulen der Standards
Soziale Kriterien:
Schutz von Arbeiterrechten, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Versammlungsfreiheit und sichere Arbeitsbedingungen.
Ökologische Kriterien:
Umweltschonender Anbau, Verbot gefährlicher Pestizide, Förderung von Bio-Landwirtschaft und Schutz der Biodiversität.
Ökonomische Kriterien:
Fairtrade-Mindestpreis: Wirkt als finanzielles Sicherheitsnetz gegen schwankende Weltmarktpreise.
Fairtrade-Prämie: Ein Aufschlag, den Kooperativen demokratisch in soziale, ökologische oder wirtschaftliche Projekte investieren (z. B. Schulen, Gesundheit, Infrastruktur).
2. Für wen gelten die Standards?
Die Standards sind zielgruppengerecht zugeschnitten auf:
Kleinbauern-Kooperativen und deren Mitglieder
Großbetriebe / Plantagen mit angestellten Arbeiterinnen und Arbeitern
Händler, Verarbeiter und Unternehmen, die Fairtrade-Produkte kaufen/verkaufen
3. Kontrolle & Unabhängigkeit
Die Einhaltung der Kriterien wird durch die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT regelmässig vor Ort (Audits), in Dokumenten und durch vertrauliche Gespräche überprüft.
weitere Infos finden Sie hier
Nutzen Sie als Beherbergungsbetrieb die Möglichkeit Ihre Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit auch über feratel Deskline® und somit allen wichtigen touristischen Portalen in Kärnten zu kommunizieren!
Im WebClient haben Sie die Möglichkeit unter Datenwartung > Ausstattung > Nachhaltigkeitskriterien nachhaltige Maßnahmen in folgenden Bereichen auszuwählen: Mobilität, Abfallvermeidung & Mülltrennung, Lebensmittel & Getränke, Mensch & Kultur und Wassereinsparung.
Diese Merkmale werden auf Ihrer feratel Unterkunftsdarstellung prominent dem Gast präsentiert und separat ausgewiesen.
Bitte beachten Sie dabei die EmpCo-Richtlinien der EU (gültig ab September 2026).
Sollten Sie Unterstützung bei der nachhaltigeren Gestaltung Ihres feratel Eintrages benötigen, stehen Ihnen die Tourismuscoaches gerne beratend unter coaching@mbn-tourismus.at zur Seite!